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Thyroplastik und Laryngoplastik - Medialisierung der Stimmlippe zur Stimmverbesserung

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Wie funktioniert eine Laryngoplastik?

  • der operative Zugang erfolgt über den äusseren Hals zum Kehlkopf
  • über kleine Fenster in den Kehlkopfknorpel (Schildknorpel) wird die Stimmlippe im mittleren (Thyroplastik) und hinteren Anteil (Stellknorpel oder Aryrotation) in die Mitte verlagert bzw. medialisiert
  • für die Stimmlippenverlagerung wird an der Charité körpereigener Knorpel oder ein Keramikimplantat (Vocom) verwendet
  • dadurch wird der Stimmlippenschluß bei der Stimmgebung, beim Schlucken oder Pressen verbessert

Was ist der Unterschied zwischen einer Thyroplastik und einer Laryngoplastik?

Bei einer Thyroplastik (Typ I nach Isshiki) erfolgt eine Medialisierung der mittleren Stimmlippe.

Bei einer Laryngoplastik wird zusätzlich eine Rotation des Stellknorpels (Aryrotation) zur Medialisierung des hinteren Stimmlippenanteils durchgeführt.

Welche Erkrankungen können durch eine Thyroplastik/Laryngoplastik behandelt?

  • einseitige Stimmlippenlähmung (UVFP)
  • Stimmlippendefekte nach Operationen
  • Abbau oder Spannungsverlust der Stimmlippenmuskeln

Was ist noch wichtig für den Behandlungserfolg?

Für die Laryngoplastik mit Rotation des Stellknorpels sollte das Stellknorpelgelenk weitestgehend intakt sein.

Weg zur Operation

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