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Patienteninfos rund um das Thema Stimme

Hier können Sie sich über ausgewählte Krankheitsbilder der Stimme bzw. des Kehlkopfes informieren.

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Über unsere Anmeldung können Sie einen Termin in unserer Sprechstunde bzw. einen OP-Termin erhalten. Voraussetzung ist in aller Regel ein Überweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes zur ambulanten Vorstellung bzw. ein Einweisungsschein zur stationären Therapie.

Eine einseitige Stimmlippenlähmung oder Stimmlippenminderbeweglichkeit führt häufig zu einer heiseren, nicht mehr tragfähigen und schnell ermüdbaren Stimme. Die interventionellen Therapieoptionen bei einseitiger Stimmlippenlähmung sind die Injektionsglottoplastik, die non-selektive laryngeale Reinnervierung sowie Thyroplastik und Laryngoplastik. Bei beidseitiger Stimmlippenlähmung stehen dagegen Probleme der Atmung und verminderten körperlichen Belastbarkeit im Vordergrund.

Bei Befall mit humanem Papillomavirus können sich im Kehlkopf, v.a. an den Stimmlippen Papillome bilden. Man spricht von einer Kehlkopf- oder Larynx-Papillomatose. Betroffene leider unter der Beeinträchtigung ihrer Stimme oder auch der Atmung.

Bei Transidentitären besteht mitunter ein erheblicher Leidensdruck durch eine nicht zur gewünschten geschlechtlichen Identität passende Stimme. V.a. bei Mann-zu-Frau Transidentitären stehen neben einer Stimmübungstherapie auch phonochirurgische Therapieoptionen zur Verfügung. Weitere Informationen zur Stimme bei Transidentität finden sie hier. Wir haben CHARITÉ-FAQs zur Stimme bei Transidentität für Sie zusammengestellt. Sehen sie ein Interview mit Prof. Jürgen Wendler über seine Glottoplastik.

Bei der fokalen Dystonie des Kehlkopfes oder auch spasmodischen Dysphonie kommt es zu Verkrampfungen im Kehlkopf bei der Stimmgebung. Dies ist mit typischen Stimmveränderungen verbunden. Die stimmliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen kann stark beeinträchtigt sein.

Haben Sie stimmliche Beschwerden, welche nicht auf eine organische Ursache zurückzuführen sind? Dann liegt definitionsgemäß eine malregulative Stimmstörung (syn. funktionelle Dysphonie) vor.

Leiden Sie an einer vertieften und wechselhaften Stimme. Dann können sogenannte Reinke-Ödeme dahinterstecken. Neben Maßnahmen zur Ursachenbekämpfung wie Rauchverzicht und einer Stimmübungstherapie, ist in den meisten Fällen ist eine OP sinnvoll.

Zu gutartigen Veränderungen der Stimmlippen gehören Stimmlippenpolypen, Stimmlippenknötchen oder Stimmlippenzysten. Obwohl meist eher klein, haben auch solche Veränderungen oft deutliche stimmliche Leistungseinbußen zur Folge.

Eine Stimmschwäche kann konstitutionell, also veranlagt oder erworben sein. So kann der Muskel in der Stimmlippe aus verschiedenen Gründen an Substanz einbüßen. Ähnlich wie bei einer einseitigen Kehlkopflähmung resultiert dann eine heisere und kraftlose Stimme. Der medizinische Fachbegriff lautet Vocalishypotrophie.

Bei der subglottischen Stenose besteht eine Engstelle unterhalb der Stimmlippen, die zu Luftnot führen kann. 

Haben Sie Mühe überhaupt Aufzustoßen bzw. zu Rülpsen? Leiden Sie unter Völlegefühl bzw. einem geblähten Bauch nach dem Essen? Dann könnten Sie betroffen sein von Retrograde Cricopharyngeaus Dysfunction (R-CPD)

Kennen Sie das Gefühl, plötzlich nicht mehr ausreichend Luft zu bekommen? Sind Sie bereits mit Asthma-Sprays behandelt worden, ohne Besserung dieser Beschwerden? Dann könnten Sie unter einer induced laryngeal obstruction (ILO) leiden. Die ILO wurde früher als vocal cord dysfunction (VCD) bezeichnet. 

Sie sind professionelle/r Sprecher/in und haben störende hochfrequente Klickgeräusche beim Sprechen? Sprechen Sie uns an. Mitunter steckt eine organische Ursache im Nasenrachen dahinter, welche behandelt werden kann.