Das Bild zeigt eine Ärztin am Schreibtisch im Gespräch mit einem Mann und einer Frau.

Vorläufige Ergebnisse

Sie befinden sich hier:

Die Ergebnisse der Studie werden in Kürze an dieser Stelle erscheinen

Online Befragungen:
Über bislang zwei anonyme Online-Umfragen zu Schnitt- und Stichverletzungen der Jahre 2009 und 2010 unter allen Berliner Medizinstudierenden soll die Dunkelziffer der Schnitt- und Stichverletzungen aufgedeckt werden. Außerdem sollen mögliche Gründe und Umstände in deren Zusammenhang Verletzungen auftreten gezielt erfragt werden. Über die Online Befragungen haben die Studierenden außerdem die Möglichkeit sich zu ihren Wünschen in Bezug auf Lehreinheiten zum Thema Stich-und Schnittverletzungen zu äußern und selbst Vorschläge und Kommentare abzugeben, die in die Arbeit des Forschungsprojekts einfließen.

Gestaltung von aktuellen Informationsmaterialien:
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmedizinischen Zentrum und der Unfallkasse Berlin werden aktuelle Anweisungen für Studierende und Krankenhauspersonal zum richtigen Verhalten nach einer Nadelstich- und Schnittverletzungen erstellt.

Ein Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Veröffentlichung einer Kitteltaschenkarte mit allen wichtigen Informationen zu den  Erstmaßnahmen und dem Meldungsweg nach Nadelstich- oder Schnittverletzung in richtiger Reihenfolge und übersichtlicher Form. Die Kitteltaschenkarte kann einfach im Kittel mitgeführt werden und im Notfall als Leitfaden dienen. Die Kitteltaschenkarte wird nach ihrer Fertigstellung (voraussichtlich Frühjahr 2012) u.a. auf dieser Seite veröffentlicht werden.

Schulungen im Umgang mit stichsicheren Instrumenten und zum Verhalten nach Schnitt- und Stichverletzungen:
Anhand der vorläufigen Ergebnisse der Datenauswertungen aus den Unfallakten des Referats für Studienangelegenheiten und der Unfallkasse Berlin, sowie aus den Ergebnissen der Online-Umfrage zum Jahr 2009 wurde eine theoretische und praktische Schulung zum Thema Nadelstich- und Schnittverletzungen entwickelt. Diese Schulung besteht zum einen aus einer praktischen Einweisung in den richtigen Umgang mit stichsicheren Instrumenten (Die Verwendung stichsicherer Instrumente ist seit 2008 verpflichtend), wobei der Fokus auf stichsicheren Instrumenten aus den typischen Tätigkeitsbereichen von Studierenden in Krankenhäusern und Arztpraxen liegt (z.B. Blutentnahmesysteme). Zum anderen erfolgt eine theoretische Einweisung der Studierenden in das richtige Verhalten nach Stich- oder Schnittverletzung, sowie nach Kontaminationen  von Haut oder Schleimhäuten. Diese Schulung wird zunächst im Rahmen einer Pilotstudie getestet.